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hier wird der weblog fortgesetzt: galerie urs dieser weblog bleibt vorerst in der jetzigen form als archiv erhalten.
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wie geht es weiter?
ein paar tage habe ich gebraucht, um mich von dem schock des unfreiwilligen umzugs zu erholen. den vertrauten zustand dieses blogs werde ich nicht versuchen, wieder herzustellen. es ist sinnvoller, neue formen in einer umgebung zu entwickeln, die mir als autorin ein größeres maß an sicherheit und selbständigkeit gibt.
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ich probier's
manchmal stehen worte nicht einfach zur verfügung. sie müssen erst einmal aufgespürt werden. das hat mit den vielen impulsen zu tun, die am liebsten alle gleichzeitig beachtet werden wollen. hier bin ich. nimm mich auf. ich bin sicher sehr bedeutungsvoll für dich. ich lasse sie nacheinander nochmals hervortreten. übertreibung? nimmt sich jemand vielleicht zu wichtig? vielleicht ist es freude? ich glaube jetzt, dass dies der grund ist. also werde ich mich doch besser ein wenig zurückhalten und diesen kleinen gesellen das feld überlassen.
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ausgleich.
was können wir einander geben? achtung. liebevolle aufmerksamkeit. wahrnehmen, was geschieht, offen sein für nicht erwartetes, frei sein von wertungen aller art. das sind sätze aus erfahrung, sie sind nicht bestandteil irgend eines katalogs von verhaltensvorschriften. die wären auch vollkommen sinnlos, weil der verstand nicht taugt für solche steuerungen. dazu braucht es mehr. ich kann dies prüfen, indem ich die sätze auf mich anwende. ich kann mich nur annehmen, wenn ich mich selbst liebevoll betrachte, besser: zuneigung zu mir fühle, zu diesem wesen, das ständig in der gefahr ist, ein zu viel oder ein zu wenig zu erzeugen. ich bin ausgeglichen. ein schönes wort. ein ausgleich zwischen unterschiedlichen anforderungen, wünschen - spannungen findet statt. immer wieder, beinahe ohne unterbrechung. wie ist das möglich? es ist ja gar nicht möglich. es gelingt. und dann wieder nicht. manchmal über eine längere zeit. und manchmal nur für kurze momente. entscheidend ist: es gelingt. ich erfahre die heilende wirkung.
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unaufgeregt
auf dem fussweg nach hause komme ich an einer kirche vorbei, deren türen sonst immer verschlossen sind. heute schaue ich durch eine offene tür in den eingangsraum. ich gehe sofort hinein. schon aus neugier, um fest zu stellen, was mir dort bisher vorenthalten wurde. musik dringt in meine ohren. keine orgel, kein chor. im altarraum sehe ich niemanden. in der nähe des eingangs techniker, geschäftige leute, die etwas vorbereiten. die musik kommt aus lautsprechern. mir unbekannte soulmusik. test test und lichtprobe. blaue lichtstrahlen fallen über die hohen säulen. die decke wird jetzt in ein sanftes helles blau getaucht. kühl ist es. in meinem mantel, der mich von den schultern bis zu den schuhen umhüllt, fühle ich mich geborgen.
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haben wir für den winter gesorgt?
wenn die tage kürzer werden, brauchen wir ein warmes herz.
die tage werden kürzer. die herzen wurden nicht wärmer.
die aussage ist falsch oder die wahrnehmungen stimmen nicht oder wir haben nicht für den winter gesorgt.
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